Export Beratung

Chinas neue Regierung bestätigt nochmals die Ausrichtung auf Pro-Konsum

Während der letzten im Dezember abgehaltenen Zentral Ökonomischen Arbeitskonferenz, stellte die neue chinesische Regierung das wirtschaftliche Programm für 2013 zusammen. Zu den dargestellten Zielen der Konferenz zählten: Angehende Expansion der inländischen Nachfrage, Schutz der Interessen ausländischer Investoren und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Betonung der steigenden inländischen Nachfrage steht im Einklang mit den Zielen des aktuellen 12. Fünfjahresplan, China weg vom Export basierten Wachstum hin zum Absatzmarkt zu führen.

Unter der Berücksichtigung, dass der wirtschaftliche Wachstum die Kommunistische Partei dabei unterstützt sich zu legitimieren, steht kontinuierlicher Wachstum stets an der Spitze der Prioritäten. Die Bewegung in Richtung Pro-Konsum zielt genau darauf ab. Aufgrund der Weltwirschaftkrise reduzierte sich der chinesische Export signifikant und hebte die Schwachstelle auf einen Export basierten Wachstums zu vertrauen hervor. Auch wenn diese Krise bereits überwunden wurde, ist es fraglich, ob die Wirtschaft schnell wieder auf das Level vor der Krise zurückkommt. Daher richtet die chinesische Regierung ihre Wirtschaft auf einen zunehmenden Konsum basiertem Wachstum und inländische Nachfrage. 2012 war das erste Jahr über im letzten Jahrzehnt, wo Chinas Wachstum mehr auf Konsum basierte als auf Investitionen und Export, der Anteil zeichnet 55% des chinesischen Bruttoinlandsprodukt Wachstums aus. Dies verdeutlicht das Potenzial Chinas als Absatzmarkt der Zukunft.

Das langfristige Ziel ist es, China auf eine zunehmend auf Inland stützende Wirtschaft zu steuern, was nicht heißt, dass Chinas Geschäftsfokus weniger international wird. Vielmehr hat Xi Jingping, Chinas´ neuer Führer, bei einem Treffen mit ausländischen Wissenschaftlern erklärt: “Wir [China] können nicht weiter unsere Nation wiederaufbauen, wenn wir die Türen zu der außenstehenden Welt schließen.” Xi Jinping’s Handlungen entsprachen einem Hinweis zu verstärktem Zugang und wirtschaftlichen Reformen.Bei der oben genannten Konferenz lud er ausländische Wissenschaftler ein, um die zukünftige Entwicklung von China zu kommentieren und Vorschläge zu unterbreiten.Darüber hinaus führte sein erster Besuch außerhalb von Beijing nach Shenzhen, das seit langem als Testmarkt für chinesische Reformen bekannt ist. Daher wurde diese Reise weithin als ein Signal seiner Intention zur Reform bestätigt, was wiederum in der Zukunft die Markteintrittsbarrieren reduzieren wird.

Der Schwerpunkt auf wirtschaftliche Reformen und verstärkte Zugangsmöglichkeiten, gepaart mit einem graduell gesteigerten inländischen Konsum erzeugt eine Umgebung mit wesentlichem Potenzial in China. Dennoch, die neue Regierung bekleidet erst seit einigen Monaten das Amt und es muss erst bewiesen werden, wie viel davon nur Gerede ist. Derzeit kann sich jedes Unternehmen nach dem inländischen Absatz richten, die Dienstleistungsindustrie, Gesundheitswesen, Einzelhandel und Technologie sollten eine Überfülle an Möglichkeiten in China finden.

Autor: Radika Khosharay, Business Development Associate
Übersetzung: My Kiet Truong

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